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Schleimlöser bei Erkältungen Jeder kennt es: Die Erkältung hat einen voll erwischt. Man hustet und hustet aber der Schleim löst sich einfach nicht. Woher kommt der unangenehm zähe Schleim? Wozu ist er überhaupt da? Wie können Sie sich Erleichterung verschaffen? So kommt der Schleim in Ihre Atemwege Die Luftröhre verästelt sich in der Lunge zu den sogenannten Bronchien. Ausgekleidet sind Luftröhre und Bronchien mit einer
besonderen Schleimhaut, der Bronchialschleimhaut. In der Bronchialschleimhaut finden sich Drüsenzellen und Flimmerzellen. Die Drüsenzellen sondern beim Gesunden täglich etwa 100 ml Bronchialschleim
ab, der von den Flimmerzellen abtransportiert wird. Aufgabe des Sekretes ist es, die Atemluft zu befeuchten sowie von Schmutzteilchen zu reinigen und Krankheitserreger zu vernichten. Um diesen Aufgaben
gerecht zu werden, besteht der Bronchialschleim aus einem dünnflüssigen und aus einem dickflüssigen Anteil. Bei Entzündungen der Luftwege erhöht sich der Anteil des dickflüssigen Sekretes. Wie können Sie bei einer Erkältung wieder leichter abhusten? Schleimlöser verflüssigen den schon vorhandenen zähen Schleim, indem sie die großen, zähen Schleimmoleküle in kleinere, dünnflüssigere Bestandteile zerlegen. Somit erleichtern sie den Flimmerzellen die Arbeit und machen das Abhusten leichter. Wie können Sie die Wirkung von Schleimlösern unterstützen?
Wann sollten Sie den Arzt aufsuchen? Sollten sich Ihre Beschwerden nach einer Woche Behandlung mit Schleimlösern noch nicht gebessert haben, müssen Sie Ihren Arzt aufsuchen. Sagen Sie ihm dann bitte, daß Sie Schleimlöser einnehmen. Er braucht diese Information für Ihre bestmögliche Therapie. Wo erhalten Sie Schleimlöser? Präparate mit gut schleimlösenden Wirkstoffen erhalten Sie nur in Ihrer Apotheke. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an
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