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Wenn der Magen rebelliert Immer mehr Menschen klagen heute über Magenbeschwerden, denn Streß und Ärger lassen uns das Essen auf den Magen schlagen. In der Hektik greifen wir häufig zu Fast Food und Kaffee. Die Folgen sind nicht selten Aufstoßen, Sodbrennen, Blähungen, Übelkeit und Bauchschmerzen. Verstärkt wird das Unwohlsein noch durch Nikotin und Alkohol. Wie kommt es zu Magenproblemen? Alles Gegessene und Getrunkene gelangt in den Magen. Im Magen wird der Speisebrei weiter zerkleinert, mit dem Magensaft durchmischt und dann langsam in den Darm abgegeben. Der Magensaft enthält Enzyme zur Verdauung, Krankheitserreger abtötende Salzsäure und Schleim zum Schutz des Magens selbst. In der Regel befinden sich die schützenden und aggressiven Bestandteile des Magensaftes in einem gesunden Gleichgewicht. Ausgewogenheit in Ernährung und Lebensweise tragen dazu bei, diese Harmonie aufrechtzuerhalten. Bringen zu üppiges, fettes oder hastiges Essen oder ein zuviel an Genußgiften wie Alkohol, Nikotin und Coffein dieses Gleichgewicht durcheinander, reagiert der Magen oft empfindlich. Doch auch Arzneimittel können Magenbeschwerden auslösen, beispielsweise bestimmte Schmerz- und Rheumamittel. Weitere wichtige Ursachen für Magenprobleme sind Erkrankungen des Magens oder der Speiseröhre, dauerhafte Belastungssituationen, Sorgen und andere Streßfaktoren. Was Sie selbst gegen Ihre Magenbeschwerden tun können! Oft hilft schon eine Umstellung des Speiseplanes sowie mehr Ruhe und Muße beim Essen. Werden Sie trotzdem von Blähungen und Magendrücken geplagt, helfen oftmals pflanzliche Zubereitungen mit Kümmel, Anis, Kamille oder Fenchel. Sodbrennen und saures Aufstoßen sind meist Zeichen für eine Übersäuerung des Magens. Im Magen befindet sich zuviel Magensäure und das empfindliche Gleichgewicht zwischen schützenden und aggressiven Faktoren ist gestört. Die Magensäure kann die Schleimhaut angreifen und dadurch eine Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis) auslösen. Dieses zuviel an Magensäure kann abgepuffert werden durch säurebindende Wirkstoffe. Diese neutralisieren die überschüssige Magensäure und legen sich schützend über die Schleimhaut. Wie können Sie Magenbeschwerden vorbeugen? Schlägt Ihnen leicht etwas auf den Magen, sollten Sie versuchen, vom schnellen, nährstoffarmen Essen wegzukommen, hin zu einer gesünderen Ernährung. Regelmäßiges Essen in Form einer leichten ausgewogenenen Vollkost, idealerweise auf 4-5 Mahlzeiten über den Tag verteilt, ist empfehlenswert. Auch sollten Sie Lebensmittel und Getränke meiden, auf die Ihr Magen empfindlich reagiert, und den Konsum von Genußgiften einschränken. Zusätzlich unterstützen Sie Ihren Körper durch Bewegung und Streßabbau. Dies ist aber oft alles leichter gesagt als getan. In der Hektik des Alltags vergißt man seine guten Vorsätze relativ schnell wieder. Aber für eine erfolgreiche Behandlung ist eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten und der Lebenssituation unerläßlich. Wann Sie unbedingt zum Arzt/zur Ärztin gehen sollten!
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